Dienstag, 17. Mai 2016

Dividendeneinnahmen im April 2016

Nachfolgend veröffentliche ich die Liste meiner Dividendeneinnahmen nach Steuerabzug im April 2016:

Wertpapiername Dividende
ALTRIA GRP INC. 36,55 €
BK NOVA SCOTIA 18,58 €
COCA-COLA CO. 26,01 €
GLAXOSMITHKLINE 77,87 €
MAIN STREET CAP.
 11,67 €
MÜNCH. RÜCKVERS. 119,11 €
NESTLE 66,62 €
REALTY INC. CORP. 13,00 €
SES S.A. 96,03 €
VERESEN INC. 8,58 €
WAL-MART STRS 16,20 €
490,22 €

In den vergangenen zwei Wochen war ich verreist und hatte keinen Zugriff auf mein Aktiendepot. Die etwas späte Abrechnung des Dividendenmonats April macht dafür besonders Spaß. Zeigt sie doch, dass sich mein Dividendeneinkommen von ganz allein wunderbar entwickelt. Elf Unternehmen aus sechs Staaten haben mir fast 500 EUR überwiesen. Konkret waren es 56,44 EUR bzw. 13,01% mehr als im selben Monat des letzten Jahres.

Insgesamt hat mir mein Aktienportfolio von Januar bis April 2016 Dividendeneinnahmen von 1.693,10 EUR netto gebracht. Auf meiner Seite Dividendeneinnahmen ist eine Übersicht aller Dividenden seit dem Jahr 2008 veröffentlicht.

Dienstag, 26. April 2016

Das Depot wächst weiter mit Fortis, Linde und Microsoft

Die Aktienmärkte streben in diesen Wochen nach oben. Der DAX eroberte Mitte April die Marke von 10.000 Punkten zurück. Mein Depot liegt momentan 23% im Plus. Auch die Aktien auf meiner Watchlist haben deutlich zugelegt, seit ich sie beobachte. Ach, hätte ich doch besser gleich gekauft, denke ich mir. Oder noch mehr davon, wie bei Linde und Roche. Aber es hilft nichts: Ich kann erst investieren, wenn mir ausreichend Geld zur Verfügung steht. Ich warte immer bis zur zweiten Monatshälfte. Dann sind meist schon einige Dividendenzahlungen eingegangen und zusammen mit den Euros, die ich am Monatsanfang zusätzlich zur Seite gelegt habe, gehe ich auf Einkaufstour. Und ich investiere in die Titel, die zu diesem Zeitpunkt aus meiner Sicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Günstigeren Kursen in der Vergangenheit nachzutrauern bringt nichts. Mein Depot wächst auch so weiter, in diesem Monat mit Fortis, Linde und Microsoft. Der Reihe nach:

Fortis Inc. (881347) ist ein kanadisches Energieversorgungsunternehmen. Der Konzern versorgt über drei Millionen Kunden in Kanada, den USA und in der Karibik mit Strom und Gas. Den Gewinn je Aktie steigerte Fortis in den letzten zehn Jahren von 1,42 CAD auf 2,61 CAD. Die Dividende wurde im selben Zeitraum von 0,67 CAD auf 1,40 CAD angehoben. Fortis erhöht seine Dividende jährlich ununterbrochen seit 1974, länger als jedes andere börsennotierte Unternehmen in Kanada. Bis 2020 soll die Ausschüttung weiter um 6% jährlich wachsen. Im Februar kündigte Fortis die Übernahme des US-Netzbetreibers ITC Holdings an. Dadurch wird Fortis zu einem der größten 15 Versorgungsunternehmen Nordamerikas. Ich habe mir diesen Dividendenaristokraten bei einem Kurs von gut 39 CAD zu einem KGV von 15,2 und einer Dividendenrendite von rund 3,9% ins Depot geholt.

Montag, 18. April 2016

Blog-Update Teil 4 - Kommunikation

Bisher habe ich meinen Blog vor allem genutzt, um meine Aktieninvestitionen und Dividendeneinnahmen für mich selbst zu dokumentieren. Außerdem hilft mir der Blog, meine Anlagestrategie diszipliniert durchzuziehen, auch wenn ich mal nicht motiviert bin. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Aber mich erreichen in letzter Zeit auch zunehmend konkrete Anfragen von Lesern, die z.B. vor einer Kaufentscheidung stehen und um Ratschläge zu einzelnen Aktien oder zur steuerlichen Behandlung von Dividendenzahlungen bitten. Nur um es nochmals klar zu stellen: Ich bin kein Anlage- oder Steuerberater und kann deshalb keine verbindlichen Auskünfte erteilen. Dennoch helfe ich bei allen Anfragen gerne mit meinen persönlichen Erfahrungen weiter. Der Kontakt mit meinen Bloglesern ist mir wichtig und soll weiter verbessert werden. Mit dem vierten und letzten Teil meines Blog-Updates biete ich daher ab sofort mehr Möglichkeiten zur Kommunikation an:
  • Über ein eigenes Kontaktformular bin ich per E-Mail erreichbar. Ich versuche immer so bald wie möglich zu antworten. Wenn es mal länger dauern sollte, bin ich möglicherweise verreist und mache mir ein schönes Leben mit meinen Dividendeneinnahmen.
  • In die rechte Sidebar ganz nach oben verschoben habe ich die Optionen, meinen Blog-Feed per RSS oder E-Mail zu abonnieren (läuft über Feedburner).
  • Ihr könnt auch meinen Social-Media-Seiten auf Facebook und Google+ folgen und dort Kommentare abgeben. Die Widgets sind ebenfalls in der rechten Sidebar zu finden. Und ja, ich weiß: Das Social-Plug-in von Facebook ist nach deutschem Recht derzeit vermutlich illegal. Ich halte das für weltfremd. Bei Armer Charlie geht es um Information und Unterhaltung, und nicht um spitzfindige Rechtsstreitereien.
  • Gerne hätte ich noch ein Widget eingefügt, mit dem die letzten Kommentare auf dem Blog angezeigt werden. Ich bin aber nicht fündig geworden. Wer kennt eine einfache und funktionierende Lösung für Blogspot?
Damit ist die Serie zu meinem Blog-Update beendet. Zusammengefasst hier nochmal alle Änderungen:

Teil 1: Die Zusammensetzung meines Aktienportfolios ist ständig einsehbar.
Teil 2: Die Entwicklung der Dividendeneinnahmen ist auf einer Seite dargestellt.
Teil 3: Da habe ich mein Mission Statement veröffentlicht.
Teil 4: Das Layout wurde leicht angepasst und mit mehr Möglichkeiten für Kontakt und Kommunikation ergänzt.

Ich hoffe, dass die Änderungen einen Mehrwert für Blogleser bringen. Künftig geht es in meinen Beiträgen dann wieder um Finanzen, Aktien und Dividenden.

Montag, 11. April 2016

Blog-Update Teil 3 - About

Die Riester-Rente ist gescheitert. So lautet dieser Tage eine Schlagzeile, über die ich mich aufgeregt habe. Nicht wegen des Inhalts, es gibt sicher bessere Formen der Altersvorsorge als Riester. Auch wenn ich mit meinem Riester-Vertrag gar nicht mal unzufrieden bin. Nein, mich regt der Zick-Zack-Kurs der Politik auf. Erst soll die private Altersvorsorge mit Riester gefördert werden, dann soll stattdessen wieder die gesetzliche Rente steigen. Und was passiert mit den bestehenden Verträgen? Den gewährten Zuschüssen und Steuervorteilen? Was soll jemand tun, der auf die staatliche Förderung vertraut und darauf seine Altersversorgung aufgebaut hat? Die Krönung des Ganzen ist ja die Begründung: Die Neoliberalisierung sei gescheitert. Dass vielmehr die Politik mit unüberlegten Schnellschüssen und ständig neuen, sich widersprechenden staatlichen Maßnahmen für verunsicherte Sparer und fehlgeleitete Gelder sorgt, will niemand eingestehen.

Anstatt auf die Politik zu vertrauen, ist es allemal sinnvoller, eine eigenverantwortliche Anlagestrategie zu verfolgen. Ich setze dabei auf regelmäßige Investitionen in Aktien von zumeist großen und bekannten Qualitätsunternehmen. Diese Unternehmen haben bewährte Geschäftsmodelle und beteiligen die Aktionäre mit Dividendenzahlungen an ihren Gewinnen. Dadurch erwirtschafte ich mir ein schönes monatliches Zusatzeinkommen, das im Laufe der Zeit langsam immer weiter wächst. Das ist in wenigen Worten meine einfache, ehrliche und konservative Strategie, die mehr bringt und zudem weniger riskant ist als von staatlicher Begünstigung abhängige Anlageformen.

Was mir außer Beständigkeit, Ehrlichkeit und Eigenverantwortung sonst noch wichtig ist, beschreibe ich in Teil 3 meines Blog-Updates unter der Rubrik "About".

Dienstag, 5. April 2016

Blog-Update Teil 2 - Dividendeneinnahmen

Im ersten Teil meiner kleinen Serie zum Blog-Update habe ich eine Seite zur Präsentation meines aktuellen Aktienportfolios eingerichtet. Heute folgt als zweiter Teil eine eigene Übersicht zu den bisherigen Dividendeneinnahmen seit 2008. In dem Jahr hatte ich mit dem Investieren in Aktien begonnen.

Die Zusammenstellung war aufwändiger als gedacht. Denn ich führe selbst erst seit dem Jahr 2014 regelmäßig Buch über meine Dividendeneinnahmen. Meine Depotbank wiederum speichert Dokumente nur vier Jahre ab. Dadurch konnte ich die Dividendengutschriften zurück bis 2012 sicher nachvollziehen. Für die weiter zurückliegenden Jahre musste ich Aktenordner wälzen und habe für 2010 und 2011 die Jahreskontoauszüge des Verrechnungskontos studiert, auf dem die Dividenden gutgeschrieben wurden. Noch ältere Kontoauszüge habe ich weder elektronisch noch in Papierform aufbewahrt. Deshalb bin ich in meine Steuererklärungen der Jahre 2008 und 2009 eingestiegen (die hatte ich noch). In den Angaben zu den Kapitalerträgen waren Dividenden und Zinseinkünfte enthalten, deren Anteile ich nun grob geschätzt habe. Die Zahlen zu diesen Jahren sind also mit Vorsicht zu betrachten.  

Was habe ich armer Charlie daraus gelernt? Erstens: Die Entwicklung der Dividendeneinnahmen geht im Laufe der Jahre eindeutig nach oben. Zweitens: Ich muss Bankunterlagen für alle Fälle dauerhaft auf meinem Rechner abspeichern, auf einer externen Festplatte sichern und am besten zusätzlich noch ausdrucken und in Papierform aufbewahren. Welch ein Fortschritt!