Montag, 10. April 2017

Dividendeneinnahmen im März 2017

Nachfolgend veröffentliche ich die Liste meiner Dividendeneinnahmen nach Steuerabzug im März 2017:


WertpapiernameDividende
APA GROUP 69,16 €
BHP BILLITON 54,64 €
BROOKFIELD INFR. 90,10 €
CHEVRON 43,12 €
CON. EDISON  27,50 €
ELI LILLY 20,76 €
FORTIS 24,08 €
HERSHEY CO. 14,78 €
IMPERIAL BRANDS 22,75 €
INTL BUS. MACH. 22,36 €
JOHNSON+JOHNSON 31,86 €
MAIN STREET CAP. 14,61 €
MCDONALDS 37,46 €
MICROSOFT 21,89 €
REALTY INCOME 16,78 €
ROCHE HOLDING INH. 98,99 €
ROYAL DUTCH SHELL A 75,14 €
SSE 31,51 €
UNILEVER N.V. 40,82 €
UNITED TECHN. 26,35 €
VECTOR GROUP 63,25 €
VERESEN 9,82 €

857,73 €

Der Schneeball aus Dividendenzahlungen rollt weiter und wird immer größer. Über 857 EUR Einnahmen im März 2017 bedeuten eine Steigerung um 156,65 EUR bzw. 22,3% gegenüber dem Vorjahresmonat. Ein neues persönliches All-Time-High ist erreicht! Natürlich ist dabei zu berücksichtigen, dass ich in den ersten Monaten des Jahres immer vom Steuerfreibetrag profitiere und die Dividenden ohne Abzug der Kapitalertragssteuer vereinnahmen kann. Ob ich den Wert im laufenden Jahr also nochmal toppen kann, ist ungewiss. 

Bemerkenswert finde ich, dass fast alle Unternehmen zu der Einnahmensteigerung beigetragen haben. Nicht nur die klassischen Dividendenaristokraten wie Johnson&Johnson und McDonalds haben ihre Ausschüttungen erhöht. Auch das zyklische Bergbauunternehmen BHP Billiton erlebt ein Comeback: Nachdem die Interimsdividende wegen der gesunkenen Rohstoffpreise im letzten Jahr erstmals von 0,62 USD auf 0,16 USD reduziert werden musste, zahlt das Unternehmen jetzt wieder 0,40 USD. Gut, dass icht trotz der Dividendenkürzung an BHP Billiton festgehalten haben. Denn mit einem breit gestreuten Aktienportfolio lassen sich solche Dividendenschwankungen von Zyklikern einfach aussitzen. Ich werde keine einzige Aktie meiner Qualitätsunternehmen mehr hergeben.

Insgesamt hat mir mein Aktienportfolio von Januar bis März 2017 Dividendeneinnahmen von 1.428,55 EUR netto gebracht.

Dienstag, 28. März 2017

Vier Geschäftsberichte, ein Kauf

Wie lese ich einen Geschäftsbericht? Und was muss in einem guten Geschäftsbericht drinstehen? Diesen Fragen bin ich in den letzten Wochen nachgegangen, weil ein Ausbau des IT-Sektors im Aktienportfolio auf meiner To-Do-Liste für dieses Jahr steht. Das ist leichter gesagt als getan. Denn ehrlich gesagt interessieren mich IT-Dinge überhaupt nicht, wie man am bescheidenen Design dieses Blogs unschwer erkennen kann. Und von IT-Firmen und deren Geschäftsmodellen verstehe ich wenig. Deshalb habe ich beschlossen, ein paar Geschäftsberichte zu lesen, um die IT-Aktie zu finden, die zu mir und meinem Depot passt.

Bei der Auswahl der Kaufkandidaten leistet mir der Aktienfinder gute Dienste. Nach einer einfachen Suche von IT-Unternehmen mit wachsenden Gewinnen und Dividenden über zehn Jahre hinweg landen Accenture, Bechtle, SAP und United Internet auf meiner Liste zur weiteren Recherche. Zugegeben, bei United Internet bin ich etwas großzügiger: Die Dividende ist im Jahr 2009 einmal ausgefallen, wurde dafür aber ein Jahr später als Bonus nachgezahlt.

Ich lade die vier aktuellsten Geschäftsberichte von den Unternehmenswebseiten herunter und überlege, wie ich die Sache angehen soll. Charlie Munger sagte einmal, dass die meisten Menschen versuchen, besonders clever zu sein, während er nur versuche, keine dummen Entscheidungen zu treffen. Sinngemäß verstehe ich diesen klugen Ratschlag so: Ich muss nicht jeden Geschäftsbericht intensiv durcharbeiten und zum IT-Experten werden. Es genügt vollkommen, die Unternehmen auszusortieren, die es nicht schaffen, ihr Geschäftsmodell so einfach zu beschreiben, dass ich es mit meinem gesunden Menschenverstand nachvollziehen kann.

Ich konzentriere mich also zunächst auf den Textteil eines Geschäftsberichts und lese den Brief des Vorstandsvorsitzenden. Erstens erwarte ich, dass ich als Aktionär und somit Eigentümer des Unternehmens eindeutig angesprochen werde. Zweitens muss der Textteil eine klare und allgemein verständliche Darstellung des Geschäftsmodells des Unternehmens mit seinen Stärken und Schwächen enthalten. Nur wenn mir das gefällt, schaue ich drittens in den Finanzteil des Geschäftsberichts. Idealerweise finde ich dort eine Übersicht zur langfristigen Entwicklung der Finanzkennzahlen, am besten über zehn Jahre. Eigentlich keine besonders anspruchsvollen Kriterien, sollte man meinen. Aber wie sich herausstellt, beherrscht nicht jeder die Kunst der klaren Kommunikation:

Sonntag, 5. März 2017

Dividendeneinnahmen im Februar 2017

Nachfolgend veröffentliche ich die Liste meiner Dividendeneinnahmen nach Steuerabzug im Februar 2017:

WertpapiernameDividende
ABBOTT LABS 21,27 €
AT+T INC. 38,46 €
GENERAL MILLS 26,37 €
MAIN STREET CAP. 14,74 €
PROCTER GAMBLE 37,63 €
REALTY INC. CORP. 16,90 €
SIEMENS AG 180,00 €
VERESEN INC. 10,18 €

345,55 €

Im Wesentlichen hat die Dividendenzahlung von Siemens dafür gesorgt, dass meine Einnahmen im Februar um satte 188,71 EUR bzw. 120,3% höher ausgefallen sind als im entsprechenden Vorjahresmonat. Denn 2016 hatte Siemens schon im Januar gezahlt. Um einen realistischeren Eindruck von der Dividendenentwicklung zu bekommen, vergleiche ich die beiden Monate nochmal ohne diese Ausschüttung. Und siehe da, selbst mit bereinigten Dividendeneinnahmen von 165,55 EUR schneide ich immerhin noch um 8,71 EUR bzw. 5,5% besser ab als letztes Jahr. 

Das sieht ein wenig nach Zahlenspielerei aus, aber genau so machen es viele Aktiengesellschaften: Da werden einmalige oder angeblich außergewöhnliche Aufwendungen oder Erträge herausgerechnet, obwohl sie das Unternehmensergebnis ganz real beeinflussen. Und im Geschäftsbericht ist dann von den "adjusted earnings" die Rede, dem "bereinigten Gewinn". Diese Art der Rechnungslegung hat Warren Buffett in seinem aktuellen Aktionärsbrief von Berkshire Hathaway kritisiert. Ein Management, das sich regelmäßig so verhalte, mache Charlie und ihn nervös.
 
Das will ich natürlich nicht und deshalb weise ich auf meiner Dividendenseite ganz einfach und immer schon die Zahlungen aus, die jeden Monat netto auf meinem Konto eingehen. Das sind im Jahr 2017 bislang Dividendeneinnahmen von insgesamt 570,82 EUR gewesen. Außergewöhnliche Vorkommnisse? Keine. Das ist das Schöne an der Dividendenstrategie.

Montag, 20. Februar 2017

Der Hype um Levermann

Obwohl Frau Susan Levermann (die inzwischen übrigens Dreyer heißt) ihren Job als Fondsmanagerin bei der DWS schon vor neun Jahren aufgegeben hat, scheint ihre Wirkung in der Finanzszene heute größer denn je zu sein. Ihr Buch "Der entspannte Weg zum Reichtum" erscheint mittlerweile in der achten Auflage. Blogger berichten regelmäßig über Aktiendepots nach der Levermann-Strategie (zum Beispiel hier). Aktienscreener durchforsten die Börsen nach den attraktivsten Levermann-Werten (zum Beispiel hier und hier). Und in das Zertifikat eines Hobby-Traders auf Wikifolio namens "Qualität, angelehnt an Susan Levermann" haben Anleger unglaubliche 18,5 Mio. Euro investiert. Die riesige Nachfrage dürfte die Aktienkurse maßgeblich beeinflussen, denn das Geld verteilt sich auf nur 14 deutsche Nebenwerte.

Mich lässt dieser Hype um Levermann etwas ratlos und skeptisch zurück. Denn wenn an der Börse alle das gleiche tun, dann geht es meistens schief. Oder ist dieses Mal alles anders? Funktioniert die Levermann-Strategie wirklich? Und was leisten entsprechende Analyse-Tools? Ich wollte es genauer wissen und habe ein IT-Unternehmen interviewt, das den "Aktienassistenten" zur Levermann-Analyse anbietet. 


Was ist der Aktienassistent?

Mit dem aktienassistent.de erhält die oder der Einzelne ein Werkzeug, mit dem sie selbst zu mündigen Aktien-Anlegerinnen oder Anlegern werden können. Die Anlegerin oder der Anleger ist stets selbst für die Investitions-Entscheidung verantwortlich, folgt jedoch auch gleichzeitig einer konkreten Anlagestrategie, der Levermann-Methode, und lässt die emotionale Entscheidungsfindung außen vor.

Wir von Aktienassistent unterstützen dabei vor allem darin, dass sich die Anlegerin/der Anleger nicht ständig intensiv mit der Aktienanalyse oder mit Unternehmensnachrichten beschäftigen muss. Alle erforderlichen Informationen zur Levermann-Analyse werden gesammelt, berechnet und in qualitätsgesicherter Form auf einen Blick übersichtlich dargestellt. Die zeitraubende und aufwendige Datensuche und daraufhin folgende Auswertung entfallen. Die Kauf- oder Verkaufssignale können gemäß der eigenen Einstellung der Punktwerte von Aktienassistent überwacht und bei Veränderung der Anlegerin/dem Anleger per Benachrichtigung berichtet werden, sodass quasi nur die Adjustierung des eigenen Portfolios vorgenommen und dann lediglich bei Veränderungen auch wirklich reagiert werden muss. Somit wird eine direkte Aktienanlage auch für Menschen möglich, die sich eben nicht tagtäglich mit Aktienanlage auseinandersetzen wollen. Auch sogenannte "Börsenlaien" finden damit einen einfachen und vertrauensvollen Weg ihr Geld selbst anzulegen und so für die Zukunft vorzusorgen.

Aus welchen Datenquellen stammen die Kennzahlen, die das Tool für die Aktienanalysen nach Levermann nutzt?

Wichtige Datenquellen sind ariva.de, consorsbank.de, finanzen.net, google.com, reuters.com, onvista.de, xetra.com und yahoo.com. All diese Datenquellen sind im Internet unter anderem auch öffentlich zugänglich und werden von uns vor Einbezug in die Punktwerte nochmal nach Richtigkeit und Vollständigkeit analysiert und bei Bedarf korrigiert.

Der Aktienassistent zur Levermann-Strategie analysiert nur deutsche Aktien. Ist die einseitige Investition in Aktien aus dem eigenen Land nicht zu riskant?

Sonntag, 12. Februar 2017

Dividendeneinnahmen im Januar 2017

Nachfolgend veröffentliche ich die Liste meiner Dividendeneinnahmen nach Steuerabzug im Januar 2017:


WertpapiernameDividende
ALTRIA GRP INC. 48,79 €
BK NOVA SCOTIA 35,68 €
GLAXOSMITHKLINE 65,06 €
MAIN STREET CAP. 14,73 €
NIKE INC. 14,65 €
REALTY INC. CORP. 16,11 €
VERESEN INC. 9,90 €
WAL-MART STRS 20,35 €

225,27 €

Da die Dividende von Siemens dieses Mal erst im Februar gezahlt wurde, sind die Dividendeneinnahmen im Januar niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Trotzdem waren es immerhin über 200 EUR zum Jahresauftakt 2017. Mal sehen, ob ich diese Schwelle in allen Monaten erreiche. Ich werde meine monatlichen Abrechnungen wieder regelmäßig auf der Dividendenseite dokumentieren.

Dagegen möchte ich künftig nicht mehr alle Informationen über mein Aktienportfolio teilen. Voraussichtlich werde ich die Anzahl der gehaltenen Einzelpositionen und den Gesamtwert in nächster Zeit entfernen. Denn aus Kommentaren und Zuschriften schließe ich, dass hier viele Aktieneinsteiger mitlesen, für die meine Anlagestrategie und Investitionsentscheidungen grundsätzlich wichtiger sind als die Investitionshöhe. Außerdem bitte ich um Verständnis, dass ich mein privates Aktienvermögen nicht mehr vollständig veröffentlichen will, nachdem der Depotwert letzte Woche erstmals 200.000 EUR überschritten hat. Dafür bleibt der Blogname Armer Charlie bestehen;)