Mittwoch, 1. April 2015

Zwei neue Investitionen in meinem Dividendendepot

Der Aufbau meines Dividendenportfolios schreitet wie geplant voran. Im März habe ich wieder in zwei interessante Unternehmen investiert:

BHP Billiton plc (908101) ist ein weltweit tätiger, australisch-britischer Rohstoffkonzern. Das Unternehmen produziert und vertreibt Rohstoffe wie Kohle, Eisenerz, Aluminium, Nickel, Mangan, Uran und Silber. BHP Billiton betreibt Produktionsstätten u.a. in Australien, Kanada, Südamerika und Südafrika.

Generell hängen die Rohstoffpreise und somit der mögliche Gewinn von Rohstoffunternehmen stark von Konjunkturzyklen ab. Rohstoffunternehmen haben viel weniger Preissetzungsmacht als beispielsweise Unternehmen der Gesundheits- und Pharmabranche. BHP Billiton ist deshalb sicher kein Basisinvestment in meinem Portfolio, da ich mich auf regelmäßige und langfristig steigende Dividendenzahlungen verlassen können möchte. Ich habe die Aktie trotzdem vor etwa einem Jahr gekauft, weil ich zur Diversifikation des Portfolios die Rohstoffbranche mit abdecken wollte und eine attraktive Dividendenrendite von über 4% geboten wurde.

Das Interessante an BHP Billiton ist momentan die geplante Abspaltung des Metall- und Minengeschäfts in eine neue Gesellschaft namens South32. Für jede Aktie von BHP Billiton soll eine Aktie des neuen Unternehmens ins Depot gebucht werden. BHP Billiton hat angekündigt, trotz der Abspaltung seine Dividende mindestens auf dem jetzigen Niveau halten und weiter erhöhen zu wollen. Damit erscheinen die aktuellen  Dividendeneinnahmen für die Zukunft gesichert und ich bekäme ein neues Unternehmen quasi als Geschenk noch dazu. Ich habe die Gelegenheit genutzt und ein paar Stücke BHP Billiton dazugekauft. Die Abstimmung über die Abspaltung findet auf der nächsten Hauptversammlung am 6. Mai statt.

Außerdem bin ich bei Microsoft Corp. (870747) eingestiegen. Microsoft ist das weltweit führende Softwareunternehmen. Zusammen mit dem meistverwendeten Betriebssystem Windows bilden die Büroprogramme der Marke Office die Hauptstützen des Unternehmens. Im Spielkonsolenbereich hält Microsoft die Spitzenposition mit der Xbox. Zu Microsoft gehören auch der Internettelefondienst Skype und die 2014 von Nokia übernommene Handysparte.

Wenn es um bekannte IT-Unternehmen geht, reden immer alle von Apple, Google, Facebook und Amazon. Das IT-Unternehmen, das ich schon kenne, seit ich zum ersten Mal mit einem Computer in Berührung gekommen bin, ist jedoch Microsoft. Auch die meisten Unternehmen verlassen sich nach wie vor auf Bürosoftware von Microsoft. Die Produkte und Dienstleistungen von Microsoft haben sich trotz aller technologischen Veränderungen bewährt und das Geschäftsmodell ist von möglichen Wettbewerbern schwer zu kopieren. Wie bei anderen Qualitätsunternehmen überzeugt mich vor allem die starke Stellung von Microsoft im Geschäft mit Unternehmen und der öffentlichen Hand.
 
Bisher war IBM das einzige IT-Unternehmen, das ich im Depot hatte. Mit Microsoft stärke ich diesen Sektor und diversifiziere mein Gesamtportfolio weiter. Microsoft hat seine Dividende elf Jahre in Folge erhöht. Für die Geschäftsjahre 2005 bis 2014 stieg die Ausschüttung je Aktie von 0,32 USD auf 1,12 USD. Im gleichen Zeitraum konnte der Gewinn je Aktie von 1,12 USD auf 2,63 USD gesteigert werden. Die moderate Ausschüttungsquote von ca. 42% lässt noch Spielraum für weitere Dividendensteigerungen. Interessant ist auch die hohe Barmittelreserve von Microsoft, die Aktienrückkäufe, eine Sonderdividende und/oder gewinnsteigernde Übernahmen ermöglichen würde.

Die Kursentwicklung der Microsoft-Aktie war in den letzten Monaten recht schwach, so dass sich eine attraktive Kaufgelegenheit ergab, die ich genutzt habe. Bei einem Kurs von 41 USD ist das Unternehmen mit einem KGV von etwa 16 und einer Dividendenrendite von 3,0% zu erwerben.



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