Sonntag, 12. Februar 2017

Dividendeneinnahmen im Januar 2017

Nachfolgend veröffentliche ich die Liste meiner Dividendeneinnahmen nach Steuerabzug im Januar 2017:


WertpapiernameDividende
ALTRIA GRP INC. 48,79 €
BK NOVA SCOTIA 35,68 €
GLAXOSMITHKLINE 65,06 €
MAIN STREET CAP. 14,73 €
NIKE INC. 14,65 €
REALTY INC. CORP. 16,11 €
VERESEN INC. 9,90 €
WAL-MART STRS 20,35 €

225,27 €

Da die Dividende von Siemens dieses Mal erst im Februar gezahlt wurde, sind die Dividendeneinnahmen im Januar niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Trotzdem waren es immerhin über 200 EUR zum Jahresauftakt 2017. Mal sehen, ob ich diese Schwelle in allen Monaten erreiche. Ich werde meine monatlichen Abrechnungen wieder regelmäßig auf der Dividendenseite dokumentieren.

Dagegen möchte ich künftig nicht mehr alle Informationen über mein Aktienportfolio teilen. Voraussichtlich werde ich die Anzahl der gehaltenen Einzelpositionen und den Gesamtwert in nächster Zeit entfernen. Denn aus Kommentaren und Zuschriften schließe ich, dass hier viele Aktieneinsteiger mitlesen, für die meine Anlagestrategie und Investitionsentscheidungen grundsätzlich wichtiger sind als die Investitionshöhe. Außerdem bitte ich um Verständnis, dass ich mein privates Aktienvermögen nicht mehr vollständig veröffentlichen will, nachdem der Depotwert letzte Woche erstmals 200.000 EUR überschritten hat. Dafür bleibt der Blogname Armer Charlie bestehen;)

Kommentare:

  1. Hallo Armer Charlie,
    Hut ab, dass Einahmen und Portfoliowerte überhaupt veröffentlicht wurden! Ich schreibe gerade meinen Jahresbericht für ein US amerikanisches Portal, wo mehrere Autoren ihre Dollars veröffentlichen. Dort geht man offener damit um, als bei uns. Dennoch werde ich meine Euros nicht zeigen.

    Mit 200000 EUR könnte unser Haushalt aus Dividenden nach Steuern unsere Haus- und Wohnkosten oder die Betriebskosten für ein Auto (inklusiver jährlicher Rücklagen für ein neues/gebrauchtes) bestreiten. Ein solcher Betrag ist denn auch die erste Etappe unserer privaten Altersvorsorge und so möchte ich meine Einnahmen als Prozentwerte angeben, z.B. entsprechen die Dividendeneinnahmen nach Steuern im QI/2017 etwa 30% der Quartals-Kosten fürs Auto.

    Vielleicht wäre eine solche prozentuale Angabe Deiner Einnahmen in Bezug zu Haushalts- oder Lebenskosten (cash life burning rate?) eine Möglichkeit, Aktieneinsteiger anzusprechen und zum Augenmaß für die eigenen Bedürfnisse anzuregen.

    Weiterhin viel Erfolg mit Anlagen und Blog!
    Herzlichen Gruß
    Forticus

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    1. Hallo Forticus, vielen Dank für Deine Anregungen. Ich werde über eine prozentuale Angabe nachdenken. Wobei es nach natürlich stark von den individuellen Lebenshaltungskosten am Wohnort abhängig ist, wie weit die Dividendeneinnahmen reichen. Mit den Dividenden eines 200.000 Euro-Depots könnte ich sicher nicht die Kosten für ein Haus bestreiten.
      Beste Grüße vom Armen Charlie

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  2. Ich kann die Entscheidung gut verstehen. Die Hintergründe und Startbedingungen sind überall verschieden, sodass absolute Depotzahlen eine Vergleichbarkeit vortäuschen können, die nicht wirklich gegeben ist.

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    1. Die Vergleichbarkeit dürfte wirklich ein generelles Problem sein. Deswegen bin ich auch skeptisch, ob die oben vorgeschlagene Angabe von Prozentwerten der Dividendeneinnahmen im Verhältnis zu den eigenen Ausgaben einen Mehrwert bringen würde.

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  3. Im Januar 2015 hattest Du einen Post verfasst, dass Dein Ziel für 2015 ist, mit Deinem Depot auf €100.000 angelegtes Geld (ohne Kurssteigerungen) zu kommen. Um dieses Ziel zu erreichen, hast Du Dir ein monatliches Sparziel von €1500 gesetzt.

    Wie hast Du es nun binnen 2 Jahren mit einer Sparsumme von €36.000 und Diviausschüttungen von ~€11.000 geschafft, auf €200.000 Depotgröße zu kommen?

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    1. Das erstaunt mich selbst, so dass ich die Depotwerte der letzten Jahre nochmal überprüft habe:

      Am 31.12.2014 hatte ich 82.176 € angelegt, der Kurswert lag bei 101.111 €. Am 31.12.2015 waren 105.822 € investiert und das Depot mit 130.552 € bewertet. Und am 31.12.2016 bin ich bei 141.981 € Anlagesumme und einer Depotbewertung von 183.534 € gelandet. Mit meinen letzten Aktienkäufen im Januar 2017 waren es dann über 153.000 € angelegtes Geld und eine Depotgröße von 200.000 €.

      Letztlich war meine Investitionssumme einfach höher als ich mir vor zwei Jahren vorgenommen hatte. Das liegt daran, dass ich mehr gespart sowie ein ETF-Depot verkauft und teils in Aktien umgeschichtet habe. Den Rest hat die positive Kursentwicklung an den Börsen geleistet.

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  4. Einfach sehr beeindruckend Dein "Werdegang"! Willst Du denn eines Tages früher aussteigen aus dem Berufsleben, oder sollen die Dividendeneinnahmen "nur" den Wohlfühlfaktor im Alter erhöhen?

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    1. Derzeit ist ein Ausstieg noch nicht aktuell. Ich glaube, es wäre auch gefährlich, die bisherige finanzielle Entwicklung einfach so weiter in die Zukunft fortzuschreiben. Dafür gibt es im Leben zu viele Unwägbarkeiten. Ich habe mir aber in diesem Post schon mal Gedanken dazu gemacht:
      http://www.armercharlie.de/2016/08/easy-day.html

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  5. Hallo Armer Charlie,
    ich schaue regelmäßig hier vorbei. Deine Performance ist in der Tat beeindruckend.
    Ich lese mit Interesse deine Begründungen zu den Investments. Den Gesamtwert würde ich vermutlich auch nicht veröffentlichen. Aber der Einstiegszeitpunkt und der durchschnittliche Einstiegskurs der einzelnen Aktien ist interessant, um ein Investment einordnen zu können.

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    1. Danke für die Anregung! Eine Darstellung in dieser Art habe ich tatsächlich vor, wenn möglich auch mit den Dividenden je Aktie seit dem Erstkauf.

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  6. Moin Charlie,
    Wir lesen auch gerne regelmäßig bei Dir, das Du auch mit reellen Zahlen arbeitest wie wir auch, hat doch einen gewissen Charmen. Als Gegenvorschlag könntest Du ja den Namen von armer Charlie auf ehemalig armer Charlie ändern ��
    Nein, Spass beiseite, es ist schon teilweise recht kritisch, welche Kommentare und Email man sich damit einfängt. Wir lassen diese immer aussen vor und damit erledigt sich das Thema auch ganz schnell wieder.
    Deine Entwicklung im Depot ist schon beeindruckend und wir wünschen Dir auch für die Zukunft immer ein gutes Händchen.

    LG
    Plutusandme

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    1. Danke Plutusandme, ich möchte auch in Zukunft mit meinen eigenen Erfahrungen und Zahlen arbeiten. Mir wird es nur zunehmend unangenehm, Kaufsummen und Gesamtvermögen zu veröffentlichen. Es bringt auch keinen echten Mehrwert, weil die Bedingungen bei jedem anders sind.

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