Dienstag, 2. Januar 2018

Mein Dividendendepot zum Start ins Jahr 2018

Vier Verkäufe und fünf Nachkäufe, das ist das Ergebnis meiner Aufräum- und Vereinfachungsaktion am Ende des letzten Jahres. Nach vielen hilfreichen Leserkommentaren zu meinem Blogartikel und einigem Nachdenken habe ich mich von folgenden Depotwerten getrennt:
  • Die BayWa AG (519406) war der nach Marktkapitalisierung kleinste Depotwert, den ich zur Disposition gestellt hatte. Der Mischkonzern konnte mich mit seiner wenig fokussierten Geschäftsstrategie und der schon lange seitwärts dümpelnden Aktie nicht mehr überzeugen. Ein wirklich großer Dividendenbringer in meinem Portfolio war die BayWa auch nicht und das Verkaufsvotum der Leser überraschend eindeutig. Die Dividenden eingerechnet bin ich letztlich mit plus minus null ausgestiegen.
  • Den Kauf des Parfüm- und Kosmetikkonzerns Coty Inc. (A1WY6X) im letzten Frühjahr habe ich schon kurze Zeit später bereut. Nach der Übernahme eines Markenportfolios von Procter&Gamble hat sich das Unternehmen so stark verändert, dass Kennzahlen der Vergangenheit nicht mehr für eine Analyse herangezogen werden können. Trotzdem habe ich abweichend von meinen gewöhnlichen Einstiegskriterien in der Hoffnung auf Wachstum und steigende Dividenden investiert. Aber ganz ehrlich: Coty ist eine Aktie für Turnaround-Spekulanten und passt nicht zu meiner Strategie. Deshalb habe ich die Aktie wieder abgestoßen.
  • Der kanadische Holzverarbeiter Stella-Jones Inc. (891500) war eigentlich eine meiner Lieblingsaktien im Depot. Ein einfach verständliches, langfristig planbares und wachsendes Geschäft, dazu noch ein hervorragendes Management, das sind die besten Zutaten für stetig steigende Dividenden. Allerdings ist die Dividendenrendite so was von niedrig, dass ich selbst bei jährlichen Steigerungen noch eine halbe Ewigkeit hätte warten müssen, bis die Ausschüttungen überhaupt wahrnehmbar gewesen wären. Ich habe die Aktie mit einem kleinen Kursgewinn verkauft. 
  • Nicht mehr geheuer war mir die Aktie der Vector Group Ltd. (874420). Die Kombination aus Tabakgeschäft und Immobilieninvestments dürfte sowieso schon einmalig sein. Dazu kommt eine jährliche Verwässerung des Kapitals in Höhe von 5% durch Ausgabe neuer Aktien und ein konstant negatives Eigenkapital in der Bilanz. Trotzdem steigerte Vector Group die Dividende jedes Jahr und glänzte mit einer Dividendenrendite von mehr als 7%. Diese Einnahmen habe ich immer gerne mitgenommen, aber auf Dauer kann das meiner Meinung nach nicht gut gehen. Bei einem Kursgewinn von 60% fiel mir der Verkauf etwas leichter. 

Mit der neu gewonnenen Liquidität aus den Verkäufen habe ich folgende Dividendenaktien in meinem Depot aufgestockt:

  • Admiral Group plc (A0DJ58)
  • APA Group Stapled Sec. (577578)
  • Procter&Gamble Co. (852062)
  • Reckitt Benckiser plc (A0M1W6)
  • W.P. Carey Inc. (A1J5SB)

Nach diesen Transaktionen ist meine Barreserve etwas größer als zuvor. Künftig möchte ich etwa 5% des in Aktien investierten Kapitals als Cash zurückhalten. Bei den hoch bewerteten Aktien- und Anleihemärkten ist dies womöglich ohnehin der vernünftigste Ratschlag für das neue Jahr: Ausreichend Cash bilden!  

Mit diesem Aktienportfolio starte ich ins Jahr 2018:


Wertpapiername
Depot-anteil
BROOKFIELD INFRA. 3,64%
ROYAL DUTCH SHELL 3,52%
RECKITT BENCKISER 3,35%
PROCTER+GAMBLE 3,23%
MCDONALDS CORP. 3,04%
NESTLE NAM. 3,01%
UNILEVER CVA 2,98%
INTL BUS. MACH. 2,71%
ROCHE HLDG AG 2,66%
CVS HEALTH CORP. 2,56%
ALTRIA GRP INC. 2,50%
JOHNSON+JOHNSON 2,47%
W.P. CAREY INC. 2,44%
SIEMENS AG 2,44%
UTD INTERNET AG 2,41%
AURELIUS EQ. OPP. 2,39%
BK NOVA SCOTIA 2,29%
UTD TECHN. CORP. 2,24%
APA GROUP STAP. 2,22%
NIKE INC. B 2,21%
CHEVRON CORP. 2,20%
COMMONW.BK AU. 2,20%
MICROSOFT CORP. 2,10%
GENERAL MILLS 2,09%
AT+T INC. 2,07%
ABBOTT LABS 2,01%
HERSHEY CO. 2,01%
REALTY INC. CORP. 1,99%
BASF SE 1,93%
ADMIRAL GRP PLC 1,90%
GLAXOSMITHKLINE 1,89%
WAL-MART STRS 1,74%
KONINKLIJKE DSM 1,68%
LINDE AG Z.UMT. 1,64%
COCA-COLA CO. 1,61%
IMP. BRANDS PLC 1,52%
MUENCH. RUECK 1,52%
ELI LILLY 1,50%
CON. EDISON 1,48%
BHP BILLITON PLC 1,46%
GENTEX CORP. 1,44%
MAIN STREET CAP. 1,40%
SES S.A. FDR A 1,37%
FORTIS INC. 1,28%
PEMBINA PIPELINE 1,28%
SSE PLC 1,26%
VODAFONE GRP 1,12%

Ich wünsche ein erfolgreiches neues Jahr 2018 und viele Dividenden!

Kommentare:

  1. Vermutlich eine gute Entscheidung, Aurelius nicht zu verkaufen. Der Kurs hat sich nach der letztjährigen Short-Attacke wieder komplett vom 50%-Einbruch erholt, jedenfalls wenn man die 4 Euro Dividende einkalkuliert, und für dieses Jahr stehen wohl mindestens 5 Euro an. Da Aurelius sehr umtriebig ist bzgl. neuer Beteiligungen und auch bei den Exits weiter hohe Renditen erzielt, dürften die hohen Dividenden auch in den nächsten zwei, drei Jahren schon gesichert sein. Und bis dahin ist Home Office Europe bestimmt auch schon reif für den Verkauf.

    Viel Erfolg mit Deinen Investments auch in 2018. Lese hier immer gerne mit, Charlie!

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    1. Aurelius und auch Main Street Capital will ich langfristig weiter halten, die Aktien gehören zu meinen wichtigsten Dividendenzahlern und bedeuten mit ihren Geschäftsmodellen eine echte Diversifizierung für mein Depot.

      Danke für Deine stets qualifizierten Kommentare und Beiträge und ebenfalls weiterhin erfolgreiche Investments!

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  2. He Charlie,

    nimm doch Acadian Timber statt Stella Jones: http://www.acadiantimber.com/content/corporate_info-25723.html


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    1. Danke für den Tipp Acadian Timber, sieht interessant aus! Aber ich will die Anzahl meiner Depotwerte ja eher ein wenig reduzieren statt weiter ausbauen.

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  3. Ich finde das Depot ist zu US Dollar lastig. Warum sind so wenig europäische bzw. deutsche Werte dabei, welche in EUR notieren? Schau Dir mal z.B. IBM an.Die notieren in EUR immer noch unter dem Rekordhoch vom Jahr 2000 obwohl die AKtie in US Dollar seither gestiegen ist. Wenn ich US BÜrger wäre hätte ich überwiegend US Aktien da diese Firmen tatsächlich eine bessere Aktionärspolitik betreiben, aber als Europäer sind die Wechselkursschwankungen nicht unerheblich. Und wenn bei manchem amerikanoschem Dividendenwert die Dividende langsamer steigt als der Dollar an Wert verliert, dann bekommst Du zwar immer mehr Dollar aber weniger in EUR. Ich weiß dass es uns Dividendenanleger in Zeiten eines immer schwächeren Euros dadurch natürlich uberproportional die Dividende aufgebläht ha. Aber wer weiß bei der momentanden EUR Aufwertung wo das endet. Vielleicht bei 1,40 oder 1,60 Dollar für einen EUR. Und da ist es mir wohler mit manchem in EUR notierten Wert.

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    1. Der erste Eindruck täuscht. Die US-Anteil an meinen Dividendeneinnahmen ist in den letzten zwei Jahren von 50% auf 41% gefallen. Trotzdem schaue ich mir gerne weitere deutsche und europäische Werte an. Da ist die Auswahl bloß nicht so groß. Welche Unternehmen aus dem Euro-Raum kennst du denn noch, die schon mindestens 10 Jahre stabile oder steigende Dividenden zahlen?

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  4. Wie wäre es mit WPP (A1J2BZ)?

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    1. Bei Werbeagenturen bin ich skeptisch. Die Branche ist für meinen Geschmack recht zyklisch. Außerdem habe ich gelesen, dass der Großteil der Online-Marketing-Budgets am Ende bei zwei Unternehmen landet, nämlich Facebook und Google. Da könnte ich doch gleich diese beiden Aktien kaufen.

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  5. Naja in Deutschland sind die einigermaßen sichere Dividendenzahler, welche auch noch eine attraktive Dividende ausbezahlen rar. Ich habe öhnliche Werte )auch die Amis) im Depot. Zusätzlich habe ich aber auch noch Deutsche Post Mit einer großen Tochter welche alles im Internet kauft und ich jede Woche die leere Kartons weggefahren habe, dachte ich das ist ein gutes Investment. Bin da aber schon vor Jahren eingestiegen)Allianz, und Bayer zahlen noch einigermaßen zuverlässig. Dann ahbe ich noch Bechtle, Fresenius, Drillisch. Hier hat man auch ncoh eine gute Kursentwicklung gehabt, aber leider wenig Dividende. International aus Europa habe ich noch Novo Nordisk, Coloplast, Novozymes und Chr. Hansen. Jedes Jahr steigende Gewinne und steigende Dividende und ein gutess Produkt. Leider sind die Aktien mittlerweile teuer da die Kurse stärker gestiegen sind als die Gewinne.Im DAX gibt es noch Siemens, SAP und Henkel. Eigentlich relativ sichere Zahler und meistens eine Erhöhung der Dividende. Leider ist Henkel und SAP recht teuer. Aber manchmal ist es besser für Qualität mehr zu bezahlen als vermeintlich günstige Werte. Bin z,B, mal gespannt wie es bei SES weitergeht. Und SSE ist auch keine Rakete.

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    1. Da sind interessante Werte dabei, danke. Christian Hansen kannte ich bisher gar nicht.

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  6. Hallo Charlie,
    deine letzten Beiträge haben mich etwas verwundert und überrascht. Bisher hast du auf mich stets einen sehr überlegten und in sich ruhenden Eindruck gemacht. Deine gesamte Anlagestrategie ist schlüssig und hat Vorbildcharakter. Ein ähnliches seriöses Bild kann man beispielsweise bei Nils Gajowiy, von der Zahltagstragie auf Youtube erkennen.
    Deine letzten Entscheidungen sind für einen Dritten nicht nachzuvollziehen. Sowohl die Auswahl der beabsichtigten Rauswurfaktien hat mich überrascht, als auch die Nachkaufentscheidung und der Weg dort hin.

    Ursprünglich hast du beabsichtigt SES nachzukaufen und hierzu eine ausführliche und plausibele Analyse geschrieben. Davon ist jetzt keine Rede mehr. In der Folge hast du eine Aufzählung veröffentlicht und u.a. SES und APA Group zur Diskussion für einen Verkauf gestellt - zwecks Verkleinerung deines Depots.
    Nun hast du die genannten Werte veräußert und u.a. APA nachgekauft, obwohl diese ja eigentlich auf der potentiellen Verkaufsliste stand.
    Sei mir nicht böse, aber eine rationale Entscheidung liest sich anders.

    Wäre bei den Verkäufen es nicht wesentlich interessanter gewesen, Werte mit geringer Dividende wie z.B. Nike zu verkaufen? Mag ja sein, dass Sie eine hohe Steigerung jährlich hat. Für ein Monatseinkommen ist sie m.E. gänzlich ungeeignet.

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    1. Vielen Dank für deine offene und sachliche Kritik. Du sprichst mehrere interessante Punkte an, deshalb erlaube ich mir, dazu in nächster Zeit ausführlich in einem eigenen Artikel Stellung zu beziehen.

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    2. Also manche Dividendeninvestoren meinen immer eine Aktie mit niedriger Dividendenrendite wie Nike ist schlecht. Zu Nike kann man geteilter Meinung sein und ob man die Aktie jetzt gerade kaufen muss, kann man auch unterschiedlicher Meinung sein. Aber Aktien wie Nike, Bechtle oder Novo Nordisk, haben ein kontinuierlich höheres Dividendenwachstum als z.B. SSE oder Royal Dutch Shell oder öhnl. Aktien, welche zwar eine hohe Dividende ausschütten, aber Nike oder ähnl. Aktien haben auch noch einen entsprechenden Kurszuwachs. Oder anders ausgedrückt, es ist doch nicht egal, wenn ich z.B. 100.000 EUR in Aktien investiere und nur in Aktien mit relativ hoher Dividendenrendite usw. oder ich investiere in einen Wert mit geringerer Dividendenrendite aber besserem Wachstum. Die entscheidende Frage ist doch jetzt, was ist aus meinem Kaptal in 10 Jahren geworden. Da wir Dividendeninvestoren, ja die erhaltene Dividende sofort wieder neu investieren, haben wir in der Ansparphase sowieso nichts von der Dividende. Jetzt habe ich mit einer tollen Dividende und etwas Kurszuwachs nach 10 Jahren z.B. aus meinen 100.000 EUR inkl. meiner reinvestieren Dividende und vieleicht einem kleinen Kurszuwachs 200.000EUR gemacht. Ich glaube da wäre jeder zufrieden. Mit einer Nike hat man aber ohne Dividende in den letzten 10 Jahren aus 100.000 EUR mehr als 400.000 EUR gemacht. Dazu kommen noch die mickrigen Dividenden. Mit einer Royal Dutch Shell oder einer Baywa hat man aus Kurssicht die letzten 10 Jahren eine Nullnummer gefahren. Aber eine tolle Dividende... hahahaha.
      Als Dividendeninvestor sollte ich mit meiner Gesamtrendite, bestehend aus Dividende und Kurszuwächsen, also mindestens den DAX auf Sicht von 3 / 5 / 7 / 10 Jahren schlagen. Wenn Ihr das nicht schafft, wäre es besser in den DAX zu investieren, da hier die Gesamtkapitalrendite höher wäre. Oder wie Warren Buffet es seinen Erben empfiehlt, ein Index ETF zu kaufen, da er denen auch nicht zutraut, besser als der Index zu sein. Wenn Ihr dann im Rentenalter seid, könnt Ihr das DAX ETF verkaufen und dann in Dividendenwerte investieren um eine monatliche Ausschüttung zu haben, ohne das Kapital angreifen zu müssen. Bei der Rechnung muss man natürlich die Kapitalertragssteuer mit berücksichtigen welche ich bei einem Verkauf der DAX ETF bezahlen müsste. Bei meiner reinvestierten Dividende ist die ja schon abgezogen. Und wer vor 10 Jahren in Baywa oder Royal Dutch Shell investiert hat, braucht wenn er heute die Aktien verkauft keine Kapitalertragssteuer bezahlen, denn es gibt keine Kursgewinne. Charlie hast Du Dir das malausgerechnet ob Dein Depot besser läuft als der DAX in welchem die Dividenden ja auch schon eingerechnet und als wiederangelegt gelten. Nur mal so am Rande eien kleine Bemerkung, wenn man den Dow Jones, welcher ja eine ganz andere Berechnung hat als den Dax über sehr viele Jahre mit dem DAX übereinander legt, stellt man auf lange Sicht fest, dass beide Indices fast parallel verlaufen. Oder anders ausgedrückt die Aktien im Dow Jones trotz mickriger Dividende laufen besser als der DAX mit verrechneter Dividende. Und eine Nike ist im Dow Jones. Und wenn man die Nike Aktie oder den Dow Jones als Performance Chart darstellt, welches derDAX ja ist, laufen die besser als der DAX. Aber zuerst solltet Ihr einmal versuchen den DAX zu schlagen.

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    3. Ich habe nicht behauptet, dass NKE ein schlechtes Investment ist. Es ist jedoch eine Betrachtungsweise und Frage der Anlagestrategie, ob diese optimal in das eigene Depot passt. Gleiches würde z.B. für Apple gelten. Wenn Charlie an einem hohen Monatseinkommen UNMITTELBAR interessiert ist, wird Nike über viele Jahre erstmal nicht weit tragen. Langfristig ist sie sicherlich attraktiver, als Coca-Cola vom jetztigen Level ausgehend. Jedoch sei hierbei auch die massive Überbewertung der Einzelwerte berücksichtigt. Ich empfehle hier mal ein Testabo von F.A.S.T. graphs.

      Ich hatte NKE bis vor kurzem auch im Depot und würde sie auch wieder reinnehmen, bei einem Rücksetzer. Ich halte aber auch Disney und Apple, bin mir über die "Underperformance" in meinem Dividendeneinkommen sehr wohl bewusst.
      Ich halte derzeit 51 Aktien. Und ob man einen Index schlagen muss, obliegt ebenfalls jedem selber. Wenn ich das Geld "abschreibe" um vorrangig Monatseinkommen zu generieren, dann ist das eine gänzlich andere Anlagestrategie. Ich habe alleine an Dividenden diesen Monat bisher ca. 800 Euro generiert und werde bis Ende des Monats die 1.000 knapp verfehlen. Ziel ist es bis Ende des Jahres 10k an Nebeneinkünften zu erzielen. Was der Kurs macht, ist mir dabei relativ egal - das kann ich eh nicht beeinflussen.
      Letztlich ist es völlig egal und unsachlich eine andere Strategie zu zerreden. Davon abgesehen, dass es das Geld des Anderen ist, bleibt es auch seinem Risikoverhalten und seiner Kapitaldecke überlassen. Mir fielen in den letzten Beiträgen lediglich einige Widersprüche auf.
      Coty ist auch so ein Fall. Die Entscheidung kann ich nur bedingt nachvollziehen. Zumal RB nachgekauft wurde. Es sei erwähnt, dass beide Unternehmen der Familie Reimann gehören. Wenn man der Familie beispielsweise bei Coty den Erfolg nicht zutraut, wäre RB m.E. widersprüchlich.

      Bei aller Kritik lese ich diese Webseite schon länger mit und hole mir hier durchaus die eine oder andere Anregung. Mach weiter so, Charlie.

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    4. Danke für eure ausführlichen Beiträge.
      Zum Vergleich mit DAX und DOW: Die sind im letzten Jahr beide besser gelaufen als mein Depot. Aber mein Ziel ist nicht einen Index zu schlagen, sondern ein langfristig steigendes Dividendeneinkommen zu erzielen. Dazu gehören meiner Meinung nach auch wachstumsstärkere Werte wie Nike, die ein größeres Dividendenerhöhungspotenzial als etwa Coca-Cola haben.
      Den Verkauf von Coty habe ich klar begründet, die Aktie ist letztlich eine Turnaround-Spekulation. Und die Sache mit der Familie Reimann allein stimmt nicht mehr ganz: Die JAB Holding arbeitet auch mit Geldern von weiteren Investoren und steigt zudem schrittweise aus Reckitt Benckiser aus.

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