Samstag, 3. Februar 2018

Dividendeneinnahmen im Januar 2018

Es geht wieder los: Die erste monatliche Dividendenabrechnung des Jahres ist fällig. Nachfolgend veröffentliche ich die Liste meiner Dividendeneinnahmen im Januar 2018:

Wertpapiername Dividende
ALTRIA GROUP INC.46,57 €
BK OF NOVA SCOTIA43,72 €
GENTEX CORP.13,85 €
GLAXOSMITHKLINE 63,78 €
MAIN STREET CAP.13,16 €
NIKE INC.14,05 €
PEMBINA PIPELINE10,00 €
REALTY INCOME CORP.   14,88 €
W.P. CAREY INC.69,96 €
WAL-MART STRS17,91 €
Summe307,88 €

Im Vergleich zum Januar des Vorjahres sind die Dividendenzahlungen um 82,61 Euro oder 36,7% gestiegen. Ein erfreulicher Jahresauftakt! Wie in der Vergangenheit werde ich meine monatlichen Dividendeneinnahmen auch 2018 regelmäßig auflisten und auf meiner Dividendenseite dokumentieren. 

Einige Leser haben mich in den letzten Wochen gefragt, wie ich mich auf eine mögliche neue Finanzkrise und sinkende Dividendenzahlungen einstelle. Vor allem meine Regel, Aktien wegen einer Dividendenkürzung zu verkaufen, sei nur für Phasen steigender Börsen geeignet. In einem Abschwung müsste ich zwangsläufig viele Aktien verkaufen. 

Nun frage ich mich, ob eine oder mehrere der 10 Dividendenaktien aus dem Januar 2018 davon betroffen sein könnten. Das kann ich zwar nicht ganz ausschließen, aber insgesamt bin ich optimistisch. All diese Unternehmen zeichnen sich durch langfristig bewährte Geschäftsmodelle aus und zahlen seit mindestens 10 Jahren in Folge stabile oder steigende Dividenden. Auch eine gewöhnliche Rezession sollte die Dividendenzahlungen nicht gefährden. Und fallende Aktienkurse schon gar nicht. Die wackligste Dividende könnte die von Glaxosmithkline sein. Das liegt allerdings daran, dass die Unternehmensführung die Dividendenpolitik ab 2019 generell neu justieren will, Ausgang offen. 

Ich halte an meiner konservativen Anlagestrategie fest und werde weiterhin vernünftig bewertete Dividendenaktien kaufen, egal wie sich Konjunktur oder Börse entwickeln. Und ich bleibe bei meiner Verkaufsregel, dass ich mich von den wenigen Unternehmen trennen werde, die ihre Dividendenausschüttung möglicherweise nicht stabil halten können.

Kommentare:

  1. Hallo Charlie,
    schönes Ergebnis. Ja, wie auf Dividendenkürzungen reagieren? Das ist die Gretchenfrage. Ich denke, man sollte mindestens 1 oder 2 Quartale warten, bevor man handelt.
    Glücklicherweise hast du keine ETF`s, die haben mir im Januar ein gutes Ergebnis vermiest, aber so ist es eben, alle Dividendenzahlungen sind eine freiwillige Leistung, und neben dem Konzern auch von der Politik abhängig.
    lg Stefan

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    1. Hallo Stefan,

      erst eine bestimmte Zeit abwarten und ruhig nachdenken, bevor man eine Aktie verkauft, klingt gut. Dann verkauft man nicht gleich im Kurssturz nach einer Dividendenkürzung, sondern erst wenn sich die Situation wieder beruhigt und der Markt die Aktie neu bewertet hat.

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  2. Hallo Charlie,
    hast Du mittlerweile Post aus der Schweiz erhalten und die Quellensteuer gutgeschrieben bekommen?
    Ich habe in Kanada ebenfalls die Rückerstattung der Quellensteuer im Dezember 2017 beantragt, habe aber auch noch keine Antwort.
    allen ein eisiges Wochenende vom Nordhesse

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    1. Nein, immer noch keine Nachricht aus der Schweiz. Langsam nervt mich diese ungewisse Warterei. Bei kanadischen Aktien behält meine Bank nur 15% Quellensteuer ein, da ist für mich aktuell nichts veranlasst.

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    2. Hallo Charlie, dass ist sehr ärgerlich das die Schweizer sich nicht melden. Bei welchen Broker hast Du deine kanadischen Werte?
      Grüße aus Nordhessen

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    3. Hallo Nordhesse, ich führe mein Depot bei der ING-DiBa. In den Kommentaren zu dem folgenden Beitrag steht auch einiges zu kanadischen Aktien: http://www.armercharlie.de/2018/01/1-kauf-2018-fortis-inc.html
      Grüße, Charlie

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  3. Hallo Charlie,

    in meinem Depot bei Consors wurden die Einstandspreise per 31.12.17 für Aktien z.B. WPC aufgrund der Investmentsteuerreform 2018 neu ermittelt. Nach meiner Recherche sind Aktien davon nicht betroffen:
    In den folgenden Fällen ist das InvStG 2018 nicht anwendbar:
    -> bei Unternehmensbeteiligungsgesellschaften i.S.d. UBGG sowie REIT-Aktiengesellschaften und Auslands-REITs nach den Vorschriften des REITG.
    (deloitte-tax-news.de/steuern/u…rat-stimmt-gesetz-zu.html

    Consors argumentiert, dass laut WM-Datenservice die WKN von der InStG 2018 betroffen ist. Die Daten werden von den Gesellschaften vorgegeben. Somit hat die Bank keine andere Wahl.

    Mich ärgert, dass die Einstandspreise im Depot nicht meinen Kaufkursen entsprechen...und möchte fragen, ob das bei der ING auch so ist?

    Beste Grüße
    Paul

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    1. Hallo Paul,

      danke für Info zu den Steuern bei REITs. Das ist bei mir genauso, Realty Income und W.P. Carey werden steuerlich nun wie Investmentfonds behandelt. Die angezeigten Einstandspreise im Depot entsprechen den fiktiven Kaufkursen zum 1. Januar 2018. Die Differenz zu deinem tatsächlichen Kaufkurs müsste in den Bestandsdetails als Buchgewinn bzw. -verlust vermerkt sein.

      Ich finde das auch ärgerlich und unsinnig, weil REIT-Aktien nach meinem Verständnis keine Fonds sind, aber die Banken können wohl nichts dafür. Welche Folgen das für meine REIT-Investments hat, kann ich noch nicht beurteilen. Die Vorabpauschale auf die Dividenden wird ja erst 2019 fällig. Ich warte jetzt erst mal ab.

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